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Bastian Schweinsteiger kämpft mit seinen Erinnerungen

Bild von Bastian Schweinsteiger

Immer ruhig bleiben: Bastian Schweinsteiger (25) geht mit gemischten Gefühlen ins Achtelfinale, das unsere Jungs am kommenden Samstag gegen Argentinien bestreiten müssen. Zwar lobte er im Interview mit der Zeitschrift 'stern' die Südamerikaner als "spielerisch die beste Nationalmannschaft, die es seit langem gegeben hat", die Erinnerungen an die vergangene WM und das teilweise unfaire Verhalten der Mannschaft von Star-Trainer Diego Maradona beunruhigt ihn jedoch: "So etwas vergisst man nicht", erklärte Schweinsteiger der Zeitschrift. "Einige der Argentinier sind damals mir gegenüber handgreiflich geworden. Argentinien ist sicher nicht eine der fairsten Mannschaften. Sie fordern gelbe Karten, wenn sie gefoult werden, und wenn sie selbst Foul spielen, dann beschweren sie sich auch noch beim Schiedsrichter, weil der gefoulte Spieler am Boden aus ihrer Sicht doch nur simuliert."

Ruhig bleiben, lautet da die Devise des Bayern-Spielers, der von seinem Team hofft, dass es sich nicht provozieren lassen wird.

Die Argentinier wollen indes ihre besten Leute im Spiel gegen Deutschland auflaufen lassen, wie Maradona bereits auf einer Pressekonferenz im 'Soccer City Stadion' von Johannesburg bekannte: "Wir wissen, dass Deutschland eine ganz andere Mannschaft als Mexiko ist. Wir stellen unser bestes Team zusammen, unser Gala-Team. Es wird die Mannschaft sein, die mir die Garantie gibt, dass wir gegen Deutschland weiterkommen", erklärte er.

Das wird die Mannschaft um Bastian Schweinsteiger beim Kampf ums Viertelfinale hoffentlich zu verhindern wissen - möglichst foulfrei. © Cover Media



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