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Alternative zur Pille – Mechanische Verhütungsmittel

Kondome schützen © Photos.com

Nur Kondome können einen sicheren Schutz vor den meisten sexuell übertragbaren Krankheiten bieten, wie zum Beispiel Aids und Hepatitis B.

Das Kondom wird vor dem Geschlechtsverkehr über den erigierten Penis des Mannes gestülpt. Besonders wichtig ist, dass der Penis noch im erigierten Zustand unter Festhalten des Kondoms aus der Scheide herausgezogen wird.

Vorteil:
Es besteht hoher Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Nachteil:
Der Schutz besteht natürlich nur, wenn keine Fehler in der Anwendung gemacht werden.
Das Kondom kann unter Umständen reißen.
Unterbrechung beim Liebesspiel.
Beim Mann kann das sexuelle Empfinden gestört werden.

Noch ein Tipp:

Der Pearl-Index ist ein allgemein anerkanntes Maß für die Sicherheit der Verhütung. Er gibt an, wie viele Frauen von 100 Frauen ungewollt schwanger werden, wenn sie ein Jahr eine Verhütungsmethode anwenden.

Wenden 100 Frauen ein Jahr lang das gleiche Verhütungsmittel an und treten in diesem Zeitraum drei Schwangerschaften auf, so beträgt der Pearl-Index 3. Je kleiner der Pearl-Index, desto sicherer die Verhütungsmethode.

Doch Vorsicht bei den Angaben, diese können bei gleichem Präparat unterschiedlich ausfallen. Die Angaben sind vom Hersteller abhängig. Einige geben den Index ohne Anwendungsfehler an, andere beziehen die Anwendungsfehler teilweise mit ein. Die Angaben sollten nur als Anhaltspunkt dienen, ohne Anspruch auf Genauigkeit.

Verhütung durch... Schwangerschaft pro 100 Frauen/Jahr
Spirale 1-2
GyneFix 0.1-0.3
Diaphragma 1-4
Portiokappe 4
Kondom 6
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