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Alternative zur Pille – Mechanische Verhütungsmittel

Vorteil:
Dadurch, dass die Kupferkette rahmenlos ist und eine kleinere Fläche hat, verursacht sie weniger Schmerzen und eine schwächere bzw. normale Blutung.
Schnelle Wiederherstellung der Fruchtbarkeit nach der Entfernung.
Nicht leicht “verrutschbar” oder ausstoßbar.
Kein Eingriff in den Hormonhaushalt bei (relativ) hoher Verhütungssicherheit.
Die Infektionsgefahr ist geringer und somit auch für Frauen geeignet, die ihre Partner häufiger wechseln.
Nachteil:
Derzeit muss Gynefix noch über Apotheken in Belgien bestellt werden.
Um einen Gynäkologen zu finden, der die Kupferkette einlegen kann, wird empfohlen, sich an den Hersteller zu wenden.

Ein Diaphragma besteht aus einer dünnen Gummimembran mit einem elastischen Ring, ähnlich einem eingerollten Kondom. Das Diaphragma wird zusammen mit einem Spermizid benutzt.
Es sitzt bei korrekter Lage vor dem Gebärmuttereingang und verhindert das Eindringen der Spermien in den Uterus. Bevor es benutzt werden kann, muss es unbedingt vom Frauenarzt angepasst werden, nur so bietet es Schutz.
Der Gynäkologe passt es dem Muttermund der Frau genau an. Wenn die Größe des Diaphragmas durch den Frauenarzt bestimmt worden ist, kann es in der Apotheke besorgt werden.
Das Diaphragma wird kurz vor dem Geschlechtsverkehr (20 min) eingeführt und darf erst frühestens acht Stunden nach dem Sex wieder entfernt werden. Das Einsetzen erfordert etwas Übung und vor allem Vertrautheit mit dem Partner. Der genaue Vorgang wird vom Frauenarzt erklärt.
Vorteil:
Es braucht nur benutzt werden, wenn wirklich Schutz notwendig ist.
Es besteht kein gesundheitliches Risiko, außer wenn Allergien vorhanden sind.
Für den Mann ist das Diaphragma nicht spürbar.
Nachteil:
Die Frau muss vor dem Benutzen des Diaphragmas erst die Technik des Einsetzens lernen.
Das Liebesspiel wird unterbrochen und ein spontanes Sexualleben lässt sich schwierig gestalten.
Eine andere Barriere-Methode ist die Portiokappe. Portio ist der medizinische Fachbegriff für Muttermund. Die Portiokappe wird wie eine Kappe bzw. ein Verschluss über den Muttermund gestülpt und saugt sich dort fest.
Die Gebärmutter wird dadurch abgedichtet und das Eindringen von Spermien wird verhindert.
Die Portiokappe muss alle drei Wochen gewechselt werden und erneut von einem Arzt angepasst werden.
Vorteile:
Es besteht kein Gesundheitsrisiko für die Frau.
Es entstehen keine Unterbrechungen beim Geschlechtsverkehr, da die Portiokappe ca. 3 Wochen im Körper bleibt.
Nachteil:
Es erfordert jeden Monat den Besuch beim Frauenarzt.
Die Portiokappe gehört nicht zu den sichersten Verhütungsmitteln.
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