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Alexandra Kamp: Der kleine Taylor Lautner war süß

Von klein auf ein Hit bei Frauen: Ex-Model und Schauspielerin Alexandra Kamp (43) traf schon im Jahr 2001 auf 'Twilight'-Star Taylor Lautner (18). Der war beim gemeinsamen Dreh zum Martial-Arts-Film 'Shadow of the Dragon' erst schnuckelige acht Jahre alt, konnte aber bereits damals Frauenherzen erobern.
"Der 'Kleine' sah damals schon süß aus," gestand Kamp dem Sender 'Tele 5', "aber dass er einmal so einen Riesenerfolg haben würde, daran dachte damals keiner von uns. Ich freue mich natürlich für ihn!"
Auch das frühere Model, das sein Kinodebüt 1998 an der Seite von Claudia Cardinale feierte, hat seitdem eine ansehnliche Karriere hingelegt und spielte in über 30 Fernseh- und Kinofilmen mit. In jüngster Zeit war sie unter anderem in 'Zauberregen' und 'Horst Schlämmer - Isch kandidiere!' zu bewundern. Auch Hollywood-Erfahrung kann die Beauty vorweisen, auch wenn nicht alle Erinnerungen an die Drehs in den Staaten so positiver Natur sind, wie ihr Treffen mit Lautner.
Die gebürtige Karlsruherin trat 2002 im Film 'Half Past Dead' mit US-Raubein Steven Seagal ('The Keeper') auf und der hat gar keinen guten Eindruck bei ihr hinterlassen: "Ein Widerling, der sich nicht zu benehmen weiß", nannte ihn die schöne Deutsche im Interview. Sie hatte sich darüber aufgeregt, dass er sie nach ihrem Beruf fragte. "Nun gut, es wurden viele Models gecastet und vielleicht wollte er einfach ein bisschen Konversation machen, aber die Arbeit mit ihm änderte nichts an meiner Einstellung zu ihm", so Kamp.
Seagal scheint einen wunden Punkt getroffen zu haben bei der Absolventin der New Yorker Lee-Strasburg-Schauspielschule. Sie hatte sich ihren Status als ernstzunehmende Aktrice hart erarbeiten musste.
"Models sind nicht automatisch gute Schauspielerinnen und müssen eigentlich nur drei Basis-Gesichtsausdrücke beherrschen: Den F***-mich-Blick, den Ist-mir-doch-egal-ob-du-mich-f***en-willst-Blick und den Ich-bin-so-unschuldig-und-du-darfst-mich-aber-trotzdem-f***en-Blick. Es liegt in der Natur der Sache, dass Models in allererster Linie ihre fotogenen Seiten zeigen können und wollen", erklärte die Brünette.
Um so stolzer ist die im Tierschutz engagierte Darstellerin, dass sie sich alles erarbeitet hat. Sie hätte es auch einfacher haben können, verriet sie und verwies damit auf eindeutige Angebote. "Vor allem in Paris und Los Angeles", erinnert sie sich. "Ich bin sehr glücklich, niemals den Weg über die Besetzungscouch genommen zu haben. Klar hätte ich den Weg des geringsten Widerstandes nehmen können und wäre somit sehr viel schneller erfolgreich gewesen. Aber meine Hauptantriebsfeder, der Wunsch, mir zu jeder Zeit im Spiegel ins Gesicht sehen zu können, war immer stärker!", sagte Alexandra Kamp. © Cover Media
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