Allgemein | LIEBE | LIFESTYLE

Ab wann ist Frau eine Schlampe?

Ist Samantha eine Schlampe? © Insidefoto / PR Photos Ab wie vielen Partnern ist eine Frau eine Schlampe? Würdet Ihr Samantha aus „Sex and the City“ als Schlampe oder Nymphomanin bezeichnen? Sicherlich nicht. Aber warum?

Immerhin geht sie mit (fast) allen Männern ins Bett, die ihr so über den Weg laufen. Vielleicht liegt es daran, dass sie als die ältere, erfahrenere und sexuell selbstbewusste Power-Lady vorgestellt wird.

Aber würden wir so auch bei einer ähnlich lebenden Nachbarin urteilen? Schuld ist das Ideal der wahren Liebe, das uns in den Disney- und Hollywoodschnulzen vorgegaukelt wird.

Wer glaubt heute noch an den Märchenprinzen? © Photos.com

Da befreit der Ritter in der glänzenden Rüstung seine Prinzessin, heiratet sie und sie leben glücklich und zufrieden, na Ihr kennt ja den Rest.

Gibt es dieses Ideal aus Großmutters Zeiten heute noch?

Die meisten Mädchen erleben ihr erstes Mal mittlerweile zwischen 11 und 15 Jahren. Sehr früh für den Richtigen.

So kommt es, dass die meisten jungen Frauen in den 20ern und 30ern schon auf eine gewisse Erfahrung zurückblicken können.

Da kann es am Stolz des Mannes kratzen, wenn er weiß, dass er nicht der Erste ist.

Erinnern wir uns an ein weiteres lustiges Filmbeispiel: „American Pie“, der Film über die sexuelle Selbstfindung amerikanischer Jugendlicher. Und die 3er Regel: Wenn ein Mann sagt, er habe in den letzten Monaten 3 Frauen gehabt, dann hatte er in Wirklichkeit 0 und wenn eine Frau sagt, sie habe 0 Liebhaber gehabt, hatte sie in Wirklichkeit 3.

Hier wird klar: junge Frauen dürfen sich ausleben, aber sollten bitteschön nicht damit prahlen, schon gar nicht bei ihrem neuen Partner. Ist das fair? Nein!

Da ist Fingerspitzengefühl gefragt, auch wenn es noch so unfair ist. Jede Frau sollte Sex selbstbewusst und ohne Angst vor Verurteilung erleben und genießen dürfen. Die Zahl der Liebhaber darf hierbei keine tragende Rolle spielen. Davon profitieren schließlich auch die Männer. Wollen sie doch, dass die Frau nicht wie ein toter Fisch im Bett liegt.

Allerdings raten Psychologen davon ab dem Neuen die Vorzüge des Ex andauernd vorzuhalten, denn das kann unnötig Eifersucht schüren. In einem ruhigen Gespräch kann man sich über Vorerfahrungen austauschen, ohne dem Partner das Gefühl zu geben nicht gut genug zu sein.



Kommentare