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Schönheitsideale im Wandel der Zeit
Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Verständnis von Schönheit immer wieder neu definiert. Marlene Dietrich, Audrey Hepburn oder Sophia Loren prägten die Schönheitsideale ihrer Zeit. In den 90er Jahren war es die Wespentaille und ein großer Busen, mit denen man wenn man sie hatte, als schön galt.
„Zeugte in der Renaissance ein fülliger Körperbau von Schönheit und Wohlstand, kommen heutzutage viele Menschen zu uns, um überflüssige Pfunde loszuwerden“, weiß Dr. Dr. Matthias Krause, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Spezialisierung auf plastische und rekonstruktive Operationen in Berlin.
Sehnsucht nach dem Ideal
Um bestimmten Schönheitsidealen zu entsprechen entwickelten schon die alten Ägypter und Griechen entsprechende Verfahren. Dabei sollten Narben vermieden werden und im Fall einer Verletzung Nähte fein gehalten werden. Im 19. Jahrhundert etablierte sich die Ästhetische Chirurgie vor allem mit dem Fortschritt der Anästhesie und Desinfektion.
Zu den damaligen Patienten gehörten Männer, die an Folgen von Kriegsverletzungen litten oder deren Nasen durch Seuchen zerfressen waren. Die Ärzte behandelte die Nasen mithilfe von Goldbrücken und versuchten, beschädigte Körperteile wiederherzustellen. „Zudem fanden erste kosmetische Eingriffe statt, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken“, erzählt Dr. Krause. „So kam es zu ersten Wangen- und Augenlidstraffungen.“
Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Schönheits-Behandlungen zur Beseitigung des Doppelkinns hinzu. Faltenunterspritzungen und Fettabsaugungen wurden immer beliebter.
Trend geht zu sanften Methoden
„Heutzutage profitieren Patienten von einem breiten Spektrum bewährter Methoden, die sich nicht mehr mit den Anfängen der Ästhetischen Chirurgie vergleichen lassen“, sagt Dr. Krause. Im Fokus steht besonders natürliches Aussehen im Vordergrund - maskenhaftes Aussehen a la Hollywood ist out.
„Im Gegensatz zu oft aufwendigen Eingriffen, die noch vor ein paar Jahren dominierten, erzielen heute schon kleine Maßnahmen sichtbare Ergebnisse“, erklärt der Experte. Als wirksames Antifaltenmittel bietet sich Botox an. Durch die Muskelentspannung mithilfe des Nervengifts lassen sich bereits vorhandene Falten glätten und neue Falten zugleich vorbeugen.
Minimaler Schnitt für maximale Ausstrahlung
Ein komplettes Facelift ist heutzutage nicht mehr nötig. Je nach Faltenzustand und Hauteigenschaften lassen sich auch einzelne Gesichtsareale behandeln. „Schon minimale Schnitte zeigen bei einem Stirn- oder Brauen-Lifting sichtbare Ergebnisse und bewirken ein vitaleres Erscheinungsbild“, erläutert Dr. Krause.
„Sinken die Augenbrauen ab, kommt es oftmals zu einem Gewebeüberschuss der Oberlider, der sich durch ein Anheben der Brauen sichtbar reduzieren lässt.“ So lässt sich ein neuer Brauen-Bogen zaubern und Stirn- und Mimikfalten verschwinden. Generell gilt in Sachen Schönheitseingriffen: Weniger ist oft mehr. „Kleine Korrekturen geben dem Gesicht verlorengegangene Vitalität zurück.
Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de.