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Paris Fashion Week Herbst/Winter 2012: Louis Vuitton, Chanel & Alexander McQueen

Karl Lagerfeld zeigte seine Kollektion für Chanel im Grand Palais in Paris. ©  Pixplanete / PR PhotosVom 28.Februar bis 8.März 2012 gastierte der Modezirkus in Paris. Große Designer wie Junya Watanabe, Cacharel, Dior, Stella McCartney, Christophe Lemaire oder Isabel Marant begeisterten die Gäste der Pariser Fashion Week mit ihren neuen Herbst/Winter Kollektionen 2012/2013.

Dior
Dior Designer Bill Gaytten schwelgte in soften Farbwelten wie Rosa, Himbeere, Pink, Lila und Altrosé. Und trotz der Herbst/Winter Kollektion gab es federleichte Kollektion aus Satin, Chiffon, Seide und Tüll zu bestaunen. Inspiration fand der Designer unverkennbar im Ballett und kreierte Sanduhr-Silhouetten, Röcke in Midilänge und taillierte Oberteile mit Glitzersteinen geschmückt. Wer nicht zu den auserwählten Gästen der Show gehörte, konnte diese auf der neu gelaunchten Website Diormag.com im Livestream mitverfolgen.

Louis Vuitton
Louis Vuitton hatte sich für die Präsentation der Herbst/Winter Kollektion 2012/2013 etwas ganz besonderes ausgedacht. Mit Volldampf verwandelten sie den Laufsteg in eine Bahnhofskulisse aus dem 19. Jahrhundert. Auch eine echte Dampflok durfte da nicht fehlen.
Aus dem Zug entstiegen die Models mit dem neusten Louis Vuitton Gespäck am Arm. Marc Jacobs, Designer von Louis Vuitton, Kollektion für das französiche Label erinnerte stark an seine eigene, die er in New York gezeigt hatte.

Dazu gehörten Lagenlooks, tulpenförmige Mäntel, Kleider über Röcken und Hosen, geometrische Muster, goldene Stoffe, Anzüge und Blazer im Sechziger-Stil sowie riesige Hutkappen. Extravaganz gab es in Form von Stoffen mit Metall-Pailetten bestickt oder mit Disco-Glitzer überzogen zu sehen.

Chanel
Auch Karl Lagerfeld zeigte natürlich in Paris - genauer gesagt im Grand Palais - seine Kollektion für Chanel. Und auch er liebt besondere Inszenierungen des Laufstegs und verwandelte diesen in eine silber-violett schimmernde Bergkristallkulisse. Die uns sofort an die Heimat von Supermann erinnert.

Diese kühlen Edelstein-Strukturen griff er dann auch in seiner Herbst/Winter Kollektion auf: dunkles Lila, Schwarz, Grün, Grau und Blau waren die Farben seiner Kreationen. Klassische Tweed-Kostüme waren das Gegenstück zu den futuristisch wirkenden Looks. Bis zu den Accessoires hin zog sich das Kristall-Thema: Transparente Absätze an Schuhen, Edelstein-Ketten und kristallene Armreifen.

Alexander McQueen
Alexander McQueen-Designerin Sarah Burton zeigte uns die Mode Zukunft in rosarot und besonders romantisch. Zu sehen gab es voluminöse Feder- und Fell-Entwürfe, zarte Puder- und intensive Rot-Nuancen sowie luftige Leichtigkeit.

„Die Zukunft wird normalerweise kahl und kalt dargestellt, ich wollte Leichtigkeit und schwebende Kleider“. Das sagte Sarah Burton im Interview mit Style.com.

Und so inszenierte sie unvergessliche Kleider-Träume aus Federn, Fell und Chiffon und treibt damit das Label voran. Ein echtes Märchen aus fulminanten Haute Couture Roben, die an Pusteblumen, Staubwedeln, Zuckerwatte und Wolkenbergen erinnerten - klassische Looks suchte man vergebens. Zu sehen gab es futuristische Styles bestehend aus Mantelkleidern, Capes, Blazer und voluminöse Faltenröcke.



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