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Macht abends essen dick?

Das Thema Ernährung begleitet uns jeden Tag - angefangen beim Frühstück über das Mittagessen mit Kollegen oder ein gemütliches Dinner am Abend mit dem Schatz. Gewichts Coach Reza Hojati aus Kiel hat euch wichtige Fakten über Ernährung zusammengestellt.

1. Verdauung beginnt im Mund
Wichtig: Die Nahrung gründlich kauen, denn das entlastet wichtige Organe wie die Leber und lässt einen Blähbauch gar nicht erst entstehen. Was viele nicht wissen: Bereits beim Kauprozess werden Nährstoffe aus dem Essen herausgefiltert. Der Blutzuckerspiegel steigt und regt die Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion an.

2. Durst unterscheidet sich kaum von Hunger
Nicht immer bedeutet ein kleines Hungergefühl großen Hunger zu haben. Schon ein Schluck Wasser kann ausreichnen dieses Gefühl zu stillen. Erst nach mehreren Stunden ohne Essen stellt sich der richtige Hunger ein, der mit stets mit lautem Magenknurren einher geht. Daher immer nur Essen wenn wirklich echter Hunger vorhanden ist.

3. Nahrung gleichmäßig verteilen
Die Nahrung genauer gesagt die Energiezufuhr sollte gleichmäßig über den Tag hinweg verteilt sein. Den ganzen Tag über nichts zu essen um am Abend dann reinzuhauen ist kontraproduktiv. „So steht dem Körper in der ersten Tageshälfte zu wenig und in der zweiten Tageshälfte zu viel Energie zur Verfügung", sagt Reza Hojati.

4. Verbote erhöhen die Neugier
Legt man sich selbst bestimmte Essensregeln auf und verzichtet bewusst auf
Nahrungsmittel, weckt die Neugier Lust auf das Verbotene. Stehen dann gar
keine Süßigkeiten mehr auf dem Plan, lockt die Versuchung stärker als
zuvor.

5. Genuss fördert das Wohlbefinden
Nahrungsaufnahme soll ein Genuss sein und kein schlechtes Gewissen hervorrufen. Wer bei jeder Pommes zu viel gleich ein negatives Gefühl bekommt, kann schnell eine Essstörung entwickeln.

6. Stoffwechsel lässt sich nicht austricksen
Eine schnelle Gewichtsreduktion geht immer mit einem Jojo-Effekt einher und wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus. „Nach einer strengen Diät nehmen Betroffene dann schnell wieder an Gewicht zu,
da der Körper Fett für schlechte Zeiten speichert“, weiß der Experte. „Es zeigt sich der bekannte Jo-Jo-Effekt.“

7. Essverhalten oft schon in jungen Jahren erlernt
Essgewohnheiten werden bereits in der frühen Kindheit erlernt. Eltern legen den Grundstein des zukünftigen Essverhaltens ihrer Kinder. Wenn ein Kind immer den Satz „Iss deinen Teller leer, sonst gibt es morgen schlechtes Wetter“ hört, entwickelt sich ein gewisser Zwang, immer aufessen zu müssen.

Die Fakten zeigen, dass Übergewicht nicht zwangsläufig an falscher Nahrung liegt sondern ebenso aus dem Essverhalten jedes einzelnen resultiert. Falsch erlernte Gewohnheiten können dazu führen, dass über die Jahre hinweg immer mehr überschüssige Pfunde hinzu kommen. Daher sollte stets das eigene Essverhalten reflektiert werden. „Vielmehr sollten Abnehmwillige wieder auf ihr Bauchgefühl
vertrauen und essen, worauf gerade Lust besteht“, sagt Reza Hojati. „Auf diese Weise purzeln langfristig Pfunde.“

Weitere Informationen zu diesem Thema bekommt ihr unter www.schlankness.de.



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