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Tipps und Tricks rund um den Schlitten
Der Schnee ist da und es kann wieder gerodelt werden. Und: Rodeln ist nicht nur was für Kinder sondern zu einem echten Trendsport geworden - ob klassisch mit einem Holzschlitten, cool mit einem aufblasbaren Rodelkissen oder sportlich mit einem Alu Schlitten.
Darauf müsst ihr beim Schlittenkauf achten
Das wichtigste ist natürlich die Sicherheit. Außerdem muss der Schlitten stabil sein.
Deshalb immer darauf achten, dass der Schlitten ein GS- oder TÜV-Zeichen hat. Denn das Material sagt wenig über die Qualität eines Schlittens aus. Plastik heißt noch lange nicht automatisch Bob. Es gibt demnach genauso stabile Kunststoff- wie wackelige Holzschlitten.
Und das sind die Schlitten, die zur Auswahl stehen:
Der Klassiker: Holzschlitten
Vorteile: robust und in der Regel unzerstörbar.
Nachteile: Lenken und bremsen) ist im Vergleich zu modernen Schlitten nicht leicht. Die Kufen benötigen zudem viel Pflege.
Preis: 40 Euro sollte man für einen vernünftigen Schlitten schon investieren.
Rodelschale
Vorteile: Billig und praktisch. Perfekt für den Gelegenheitsrodler.
Nachteile:Eine Rodelschale braucht viel schnee aber schnell ist man damit trotzdem nicht.
Preis: ca. 3 Euro
Der High-Tech-Rodel: Alurunner
Vorteile: Der Porsche unter den Schlitten. Schnell, sicher und komfortabel. Eine Mountainbike-Federung macht jede Bodenwelle wett, die Alukufen sind mit Gleitprofilen bestückt, die den Schlitten in der Spur halten. Eine Bremse ist praktischerweise eingebaut. Unzerstörbares Material.
Nachteile: Sehr teuer und lohnenswert für Gegenden in denen jedes Jahr viel Schnee liegt. Außerdem ist ein Alu Schlitten schwer und sperrig.
Preis: ca. 450 Euro
Die Hightec-Luftmatratze: Airboard
Vorteile: Sehr rasant, kann durch das Luftpolster Geschwindigkeuten von bis zu 130 km/h erreichen, Unebenheiten werden durch das Luftpolster abgefedert.
Nachteile: nichts für Kinder und Anfänger
Preis: ca. 250 Euro
Und wie wird ein alter Schlitten wieder so richtig schnell?
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viel schwören darauf, dass der Schlitten schneller wird, wenn die Unterseite mit Wachs oder Backspray behandelt wird.
Allerdings wird der Schlitten dadurch aber nur für kurze Zeit schneller, bis das Wachs abgefahren ist.
Das einzige was hilft: Polieren! Und so geht’s:
Dafür als erstes mit einem 200er Schleifpapier die Kufen gleichmäßig von vorn nach hinten von Rost, Ausbrüchen und Poren befreien. Das Schleifpapier immer grade über die Kufen streifen, so dass keine Quer-, Kreis-, oder Diagonalspuren entstehen.
Dann ein 400er Schleifpapier verwenden und den Vorgang wiederholen. Jetzt zu einem 600er Papier wechseln.
Zum Abschluss die Kufen mit einer Schleifpaste oder einem Schleifgerät nacharbeiten. Als Ergebnis sollte eine spiegelglatte, glänzende Oberfläche entstehen.
Tipp:
Kufen anwärmen, denn das macht den Schlitten noch schneller.
Tipps für Kinder
Kinder sollten beim Schlittenfahren immer einen Helm tragen. Damit die Ohren nicht frieren, ziehen Eltern ihnen am besten eine dünne Seiden- oder Baumwollmütze darunter. Erst ab einem Alter von vier Jahren können Kinder alleine rodeln. Allerdings sollten die Eltern immer in der Nähe sein. Und erstmal an einem kleinen Hügel üben!
Wer plant einen neuen Schlitten zu kaufen, der sollte schnell sein! Denn Schlitten sind in diesem Winter sehr beliebt und schon nahezu ausverkauft.
In unserer Galerie-Ansicht haben wir euch verschiedene Schlittenmodelle zusammengestellt, die ihr alle online kaufen könnt.
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