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Sport im Winter tut gut – Teil 2: Radfahren

© 2010 Photos.com, a division of Getty Images. Sport tut immer gut! Wer sich auch in der kalten Jahreszeit fit halten möchte, sollte allerdings ein paar Regeln beachten - so auch beim Radfahren!

Im Sommer nutzen wir das Fahrrad als praktisches und umweltfreundliches Verkehrsmittel: Zum Einkaufen, für die Fahrt zur Arbeit oder für den Ausflug mit der Familie am Wochenende.

Doch nicht nur im Sommer sondern auch Winter macht Radfahren Spaß!

Denn richtig ausgestattet muss unser Rad nicht mehr ein halbes Jahr im Winterschlaf halten.

Richtige Bekleidung
Nach dem "Zwiebelprinzip" kleiden: mehrere dünne Schichten statt einer dicken. Und: Hände am besten mit Fäustlingenschützen; ein Stirnband oder eine unter dem Helm getragene Mütze hält die Ohren warm.

Ausrüstung
Für Fahrräder gibt es durchaus passende Ausrüstung, mit der wir sicher und trocken durch den Winter kommen. Spikes! Denn die sind nur für Autos verboten und nicht für Fahrräder. Für die Profis gibt es Reifen mit Voll-Spikes für normale Fahrräder sind Reifen mit weniger Stahlstiften empfehlenswert.
Der Gelegenheitsfahrer kommt aber auch ohne Stahlstifte durch den Winter. Bei Schnee oder Matsch kann er zum Beispiel auf einen Ganzjahresreifen mit grobem, kantigen Profil zurückgreifen. Bei Glatteis hilft der allerdings nicht.

Beleuchtung
Herkömmliche Seitenläufer-Dynamos schaffen es oft nicht, bei Matsch und Schnee zuverlässig Energie zu produzieren. Besser sind die bei neuen Fahrrädern oft anzutreffenden Nabendynamos. Wer sein Rad nachrüsten möchte, kann auch zu einem Speichendynamo greifen. Eine Zwei-Draht-Verkabelung verbessert ebenfalls die Zuverlässigkeit der Lichtanlage.

Front- und Rücklicht sollten mit einer Standlichtautomatik ausgerüstet sein, damit ihr auch im Stehen noch beleuchtet und damit für andere Verkehrsteilnehmer zu sehen sind. Auch Kleidung sollte zusätzlich mit Reflexstreifen ausgestattet sein.

Rückstrahler
Vorgeschrieben und vor allem im Winter besonders wichtig sind gelbe Pedalrückstrahler und Speichenreflektoren oder Reflexstreifen an den Reifen.

Reinigung
Bei Winterbetrieb ist eine häufige Reinigung des Rades sinnvoll, um Schmutz und Salzreste zu entfernen, denn die können schnell den Lack angreifen. Dabei sollten auch gleich die Kette und die Brems- und Schaltzüge geschmiert werden.

Vorsichtig lenken und bremsen
Auf nassen und glatten Straßen ist eine umsichtige Fahrweise lebenswichtig. Tipp: Sattel etwas niedriger stellen, so könnt ihr bei rutschigen Straßen die Beine zum Stabilisieren des Rades nutzen.

Lenken und Bremsen sollte bei Glätte nicht ruckartik sein, was eine entsprechend angepasste Geschwindigkeit voraussetzt.

Regelmäßig Bremsen auf Funktionsfähigkeit überprüfen – besonders wichtig bei nasser Fahrbahn. Dann steht dem Radfahren auch im Winter nichts entgegen.