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Schatzi, Hase, Maus oder Baby?

Schatzi, Hase, Maus oder Baby? © Photos.comWir benutzen und hören sie täglich, doch was bedeuten sie eigentlich? Die ForHer-Redaktion  hat sich mit der Thematik der Kosenamen befasst.

Das gängigste Kosewort ist zugleich auch das mit Abstand am meisten gebrauchte: Schatz. Gefolgt von Tiernamen wie Maus, Hase oder Bär.

Wissenschafter haben herausgefunden, dass wir diese Bezeichnungen wählen, weil wir sie schon aus der Kindheit von unseren Eltern kennen und auch täglich überall hören.

'Schatz' drückt allgemein Wertschätzung und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit aus. Tiernamen werden als Liebesbezeichnungen gebraucht, weil wir bestimmte Eigenschaften dieser Tiere mit dem Partner verbinden. Männer nennen ihre Freundinnen oft 'Maus', weil sie in ihnen die kleine Süße sehen (wollen). Frauen entscheiden sich dagegen häufig für den 'Bären', weil damit Stärke impliziert wird: Der große, furchtlose Bär.

Allgemein gilt sowieso: Männer neigen zu Verniedlichungen. Da wäre, abgesehen vom 'Spatz', noch das 'Baby' und der 'Engel'.

Wobei, wer seinen Partner als 'Engel' bezeichnet, schaut meist zu ihm auf, himmelt ihn geradezu an. Das kann zu Enttäuschungen führen, wenn die Realität das Wunschbild einholt.

Vorsicht ist auch beim 'Baby' geboten. Wer so genannt wird, könnte vom Partner eventuell nicht für voll genommen werden.

Was schließen wir daraus? Die 'Maus' und der 'Bär' passen wunderbar zusammen und wenn dein Partner dich 'Schatz' nennt, ist er nicht unbedingt einfallslos, sondern ihm ist wahrscheinlich einfach bewusst, was er an Dir hat.

Der 'Liebling' ist in Deutschland übrigens eindeutig aus der Mode gekommen. Bei einer Studie der Uni Würzburg belegte er gerade noch knapp den letzten Platz in den Top Ten.



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