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Ryanair – Kostenfalle mit Hintertürchen?

Ryanair - Kostenfalle mit Hintertürchen? © Michael Jurman/pixelioNach dem Ryanair-Chef O'Leary bereits für Kontroversen sorgte als er bekanntgab sogar für die Toilettennutzung im Flugzeug Geld zu verlangen, hat er nun eine neue Kostenfalle entwickelt.

Ab dem 20. Mai ist für neu gebuchte Flüge nur noch der Check-in per Internet möglich.

Mit diesem Schritt soll das Vorhaben, den Check-in am Flughafen bis Oktober komplett abzuschaffen, vorangetrieben werden.

Die Regelung gilt auch für Reisende mit Kleinkindern und für Passagiere mit aufzugebendem Gepäck.

Die Koffer werden dann am Flughafen an "Bag Drop"-Schaltern abgegeben.

Für den Check-in im Internet verlangt die Airline pro Person und Strecke einheitlich fünf Euro Gebühr.

Wer dennoch am Schalter vor Ort einchecken möchte, darf zukünftig 40 Euro bezahlen, um seine Bordkarte am Flughafen abholen zu können.

Außerdem nimmt Ryanair vom kommenden Mittwoch an keine allein reisenden Kinder unter 16 Jahren mehr mit.

Zudem müssen sich künftig alle Passagiere, auch Kinder, mittels Foto im Personalausweis oder Reisepass identifizieren.