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Es ist Pflaumenzeit!

© 2009 Jupiterimages Corporation, a Getty Images company.Trocknen
Pflaumen und Zwetschgen sind sehr beliebte Trockenfrüchten.
Die reifen Früchte waschen, trocknen und entkernen. Die Pflaumen nun auf ein Backblech geben und bei 40° C und leicht geöffneter Ofentür, damit die Feuchtigkeit entweicht trocknen.
Die Früchte sind richtig getrocknet, wenn sie von außen nicht mehr kleben und innen noch weich sind.
Der ganze Vorgang dauert ca. zwei Tage. Übrigens: Mit einem Dörrautomat geht es schneller und energiesparender.

Trockenpflaumen müssen kühl, trocken und dunkel gelagert werden nur so halten sie sich mehrere Monate.

Einfrieren
Beim Einfrieren ist es wichtig, dass die Pflaumen ganz frisch sind. Denn je frischer die Pflaumen sind, desto mehr Nährstoffe, Struktur, Konsistenz, Farbe und Geschmack bleiben erhalten.

Vor dem Frieren sollten die Pflaumen gut gewaschen, abtrocknet, entkernt und geviertelt werden. Kleine Portionen in Gefriertüten oder Plastikbehälter füllen.

Es sollte so wenig Luft wie möglich in der Verpackung bleiben, da dies zu Vitaminverlust und Gefrierbrand führen kann. Pflaumen halten sich bei -18° C tiefgekühlt bis zu 12 Monaten.

Einkochen
Vor dem Einkochen der Früchte müssen diese gewaschen, abgetrocknet und entsteint werden. Die Pflaumen dann in ein steriles Einmachglas schichten, mit abgekühlter Zuckerlösung begießen (250g Zucker je 1 Liter Wasser), mit Gummiring und Deckel verschließen, mit Drahtbügel fixieren und im Wasserbad 30 Minuten bei 80° sterilisieren.

Möchte man Pflaumen direkt als Kompott einmachen, werden die Früchte in der Zuckerlösung blanchiert und in ein Twist-Off-Glas gegeben. Nach dem Verschrauben wird das Glas einige Minuten auf den Kopf gestellt, so dass der Gummiring im Inneren des Deckels ein Vakuum erzeugt.

Tipp: Ein paar Gewürznelken verfeinern das Aroma!

Pflaumenmus
Der fruchtige Brotaufstrich ist nicht ganz so süß wie Marmelade, dafür aber sehr würzig.
Das beste Pflaumenmus erhält man aus Zwetschgen, die erst Ende August/Anfang September reif sind und sehr süß schmecken.

Für ein Pflaumenmus müssen die Früchte über längere Zeit einkochen. Es kommt wenig oder kein Zucker hinzu, ebenso benötigt man kein Geliermittel.

Eingekocht werden die Pflaumen im eigenen Saft im Backofen (im Bräter). Durch das lange Kochen (bis zu 5 Stunden) entsteht eine dickflüssige Konsistenz.

Mit Zimt und Nelken würzen oder das Mus sogar mit einem Schuss Rum veredeln.

Pflaumenmarmelade
Verwendet man Geliermittel müssen die Früchte nur ein paar Minuten aufkochen, danach kann die Masse bereits abgefüllt werden.

Möchte man eine Marmelade ohne Gelierhilfe herstellen, dauert der Kochvorgang etwas länger bis die Masse von alleine geliert. Ein bisschen Zitronensaft (enthält viel natürliches Pektin) kann helfen, die Masse fester zu machen.

Ganz wichtig: Die Pflaumenmarmelade sollte heiß in die Gläser gegeben werden, am besten eigenen sich kleine Twist-Off-Gläser!

Das Leckerste fehlt noch - richtig: Der Pflaumenkuchen!

Ein tolles Pflaumenkuchenrezept präsentieren wir euch in der nächsten Woche!

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