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Es ist Pflaumenzeit!

© 2009 Jupiterimages Corporation, a Getty Images company.Es ist wieder Pflaumenzeit! Und das merkt man spätestens wenn es beim Bäcker nach leckerem Zwetschgenkuchen duftet.

Die blau/violetten, grün/gelben oder rötlichen Früchte reifen von Anfang Juli bis Ende Oktober.

Zur Familie der Pflaume gehören ca. 2.000 Sorten, dazu zählen unter anderem Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen oder Reineclauden.

Und so unterscheiden sie sich: Die Pflaume reift früher, ist rundlich, das Fleisch meist goldgelb und sehr saftig, der Kern lässt sich schwierig lösen und an der Schale erkennt man eine auffällige Bauchnaht.

Zwetschgen sind deutlich länglicher, haben spitze Enden, ein festes grünliches Fruchtfleisch, der Stein lässt sich gut lösen, die Bauchnaht fehlt.
Spätzwetschgen sollten möglichst leichten Frost abbekommen, denn der schließt die Zellgewebe auf und macht die Früchte noch süßer.

Pflaumen sind aber nicht nur richtig lecker sondern helfen vor allem bei Verdauungsproblemen, besonders wirksam sind dabei getrocknete Pflaumen oder Pflaumensaft. Und: Die Schale von Pflaumen enthält Anthocyane, die vor Krebs und Herzinfarkten schützen.

Pflaumen oder Zwetschen bestehen zu 85 Prozent aus Wasser und haben mit nur etwa 50 Kilokalorien pro 100 Gramm einen niedrigen Energiegehalt und enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.

© 2009 Jupiterimages Corporation, a Getty Images company.Pflaumen bilden während des Wachstums eine weißlich schimmernde Wachsschicht.

Diese schützt die Frucht vor dem Austrocknen und dient weiterhin als Barriere für schädliche Mikroorganismen. Reife Früchte sollten im Kühlschrank gelagert werden, unreife Früchte reifen bei Zimmertemperatur nach.

Und was sich alles mit Pflaumen und Zwetschgen machen lässt, lest ihr auf der nächsten Seite!

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