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Peelings – für jeden Hauttyp das Richtige

© 2009 Jupiterimages Corporation, a Getty Images company.Der Sommer hat Spuren hinterlassen und unsere Haut ist nicht mehr so ebenmäßig und strahlend wie sie sein sollte. Und obwohl sich die Haut ständig erneuert, lassen uns die noch gebräunten Hornschüppchen fleckig aussehen, unsere Haut fühlt sich schnell rau und uneben an.

Abhilfe schafft eine Schälkur, die an der Haut wirkt wie feines Sandpapier auf Holz: Das Peeling glättet unsere äußere Hülle und verschafft ihr einen echten Frische-Kick. Mit etwas Glück könnt ihr mit dem Gutscheincode Sunmaker euer Beauty-Budget aufbessern.

Leichtes Peeling
Für eine leichte Peeling-Kur hat man die Wahl zwischen Cremes und Gels mit kleinen Schleifpartikelchen.

Doch ein Peeling kann noch mehr: Beim Entfernen der Hautschüppchen wird gleichzeitig die Durchblutung der Haut angeregt, sodass sie rosig strahlt und wieder aufnahmefähiger für Pflegestoffe ist.

Wer den Schmirgeleffekt nicht mag greift zum Enzympeeling. So werden Hornschüppchen auf noch sanftere Weise entfernt.

Damit das Peeling nicht reizt, sollte es auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein.

EMPFINDLICHE HAUT braucht ein ganz sanftes Peeling in Form eines Gels oder Mousse mit ganz feinen Peelingspartikeln oder Enzymen. Anwendung: höchstens einmal in der Woche auf das gereinigte Gesicht auftragen und vorsichtig einmassieren und mit warmen Wasser abspülen.

FETTIGE HAUT ist oft verhornt und die abgestorbenen Hautzellen kleben stärker fest. Hier darf es ruhig ein Peeling mit gröberen Körnern sein, das zwei- bis dreimal in der Woche angewendet werden sollte. Wer nach dem Peeling Entzündugen feststellt, der greift besser zu einer auf Kleie basierende Gesichtsmaske, denn die trocknet nicht aus und reizt auch nicht.

Starkes Peeling
Starke Peelings helfen gegen Sonnenschäden wie Pigmentflecken und Fältchen aber auch bei vergrößerten Poren.
Solche Peelings, die kurmäßig zu Hause angewendet werden, lassen sich mit einem Fruchtsäurepeeling beim Dermatologen vergleichen.
Der erzielte Effekt hält bis zu 6 Monaten.

Mit Hilfe von Fruchtsäuren lassen sich die auf der Hautoberfläche liegenden Hautzellschichten ablösen und entfernen. Auf diese Weise wird die Schicht der abgestorbenen Hornzellen schmaler und es kommt zu einer fortlaufenden Besserung des Aussehens und der Beschaffenheit der Haut.

Besonders empfehlenswert für grobporige fettige Haut und die Haut ab 35.

Peelings beim Profi
Dazu gehören chemische Peelings mit unterschiedlicher Stärke. Mit diesen Peelings lassen sich Falten, flache Narben und ausgeprägte Pigmentflecken mildern und sogar ganz verschwinden.
Wichtig: Der Arzt sollte den Hauttyp richtig einordnen können und darauf die Art des Peelings abstimmen.

Softpeeling - hierbei werden nur die oberste Schicht der Haut abgeschält. Verwendet werden Fruchtsäuren in Konzentration von 10-70 Prozent. Am besten sollten mehrere Sitzungen in wöchentlichen Abständen mit steigender Konzentration durchgeführt werden. Besonders empfehlenswert bei empfindlicher Haut.
Die Haut ist nach dieser Schälkur kaum gerötet und lässt sich prima mit Make-up abdecken. Der Effekt hält bis zu 6 Monaten.

Mittelstarkes Peeling hierbei wird Trichlor-Essigsäure (TCA) verwendet, um Haut mit mittelgradiger Sonnenschädigung, oberflächlichen Falten oder ungleichmäßigen Pigmentierungen zu behandeln. Hiermit wir die gesamte obere Hautschicht weggeätzt. Die Säure brennt sehr stark, daher empfiehlt sich eine Lokalbetäubung.
Das Gesicht ist anschließend sehr stark gerötet, geschwollen und spannt. Das lässt sich auch mit Make Up nicht verdecken. Gegen das Spannungsgefühl hilft Vaseline.
Die tote Haut schält sich nach einigen Tagen. Der gesamt Prozess dauert ungefähr 1-2 Wochen bis man wieder gesellschaftsfähig ist. Der Effekt hält 1-2 Jahre.

Tiefenpeelingsmit Phenol-Peelings können tiefere Hautfalten, ausgeprägte Pigmentstörungen und Aknenarben behandelt werden. Phenol-Peelings sollten allerdings vorsichtig angewendet werden, da eine dauerhafte Hautaufhellung ausgelöst wird. Zudem ist die Behandlung sehr schmerzhaft.

Der Eingriff erfolgt daher unter Narkose. Die Haut ist hinterher sehr stark geschwollen, nässt und brennt. Erst nach 2-3 Wochen ist man wieder gesellschaftsfähig.
In dieser Zeit sollte man möglichst das Gesicht wenig bewegen, da durch die Bewegeung die tote Haut aufreißt und Narben entstehen können. Besser: die tote Haut löst sich im Zuge des Erneuerungsprozesses von alleine ab.

Für alle Peelings gilt: Die neue Haut, die darunter zum Vorschein kommt, braucht jetzt eine Extra-Portion Pflege und ganz wichtig: keine Sonne! Daher sollten diese Peelings am besten in den Jahreszeiten Herbst/Winter angewendet werden.