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Olympische Essgewohnheiten
Die bösen Geister
Die Stäbchen dürfen nach dem Essen auf den Tisch gelegt werden, aber niemals in den Reis gesteckt werden. Stäbchen werden nur bei Beerdigungen in den Reis hineingesteckt, und das ist ein Symbol für den Toten.
Bei einem normalen Essen wäre es sehr unpassend und ein alter Aberglaube sagt, dass das ein böses Omen darstellt. Um keine bösen Geister herauf zu schwören, legt man die Stäbchen auf den Tisch und die Mundseite auf einem der Schälchen. Oft gibt es für die Essstäbchen auch extra ein kleines Porzelan-Bänkchen, auf das die Mundseite gelegt werden kann.
Das Raucherparadies
Unsere armen Raucher, sie dürfen mittlerweile nicht einmal mehr in ihrer Stammkneipe rauchen. In China darf man sogar während des Essens rauchen.
Ja, in einer Hand die Stäbchen, in der anderen die Zigarette und niemand würde sich beschweren. Für uns mag es eigenartig erscheinen, aber die chinesische Philosophie beim Essen ist, es sich gut gehen zu lassen. Doch Vorsicht, wenn man schon raucht, dann muss auch geteilt werden. Niemals die eigene Zigarettenschachtel herausholen, sich eine Zigarette nehmen, und dann die Schachtel wieder in der Tasche verschwinden lassen, ohne allen anderen am Tisch eine Zigarette angeboten zu haben.
Suppe trinken
Statt eines Getränkes gibt es üblicherweise nur „Grünen Tee“ zum Essen. Außerdem eine Suppe, die in China als Getränk bezeichnet wird, und nicht als Speise. In der chinesischen Sprache "trinkt" man eine Suppe, man "isst" sie nicht.
Meist stehen die Speisen alle in der Mitte eines runden Tisches auf einer drehbaren Platte. Das hat den Vorteil, dass man, durch Drehen der Platte, alle aufgetragenen Speisen leicht erreichen kann, und alles Probieren kann, was interessant aussieht. Wenn man mutig ist, dann greift man auch zu den Speisen, die weniger bekannt sind.
So jetzt wissen wir, wie wir uns in China bei Tisch benehmen müssen, aber gegessen haben wir immer noch nichts. Habt Ihr schon mal mit einem Wok gekocht?
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