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Olympische Essgewohnheiten

Chinarestaurant © Photos.comGame Over- die Olympischen Spiele sind vorbei. Die deutschen Sportler belegten den fünften Platz im Medaillenspiegel und haben sich gegenüber Athen um einen Platz verbessert.

Das wollen wir mit einem guten Essen feiern, doch nicht nur die chinesische Küche ist anders, die Tischsitten sind es auch. Damit sich niemand bei Tisch blamiert, hat ForHer für Euch einen China-Knigge zusammengestellt.

Essen ist für die Chinesen Ausdruck der Lebensfreude. Beim Essen lassen sie es sich gut gehen. In der chinesischen Esskultur ist der Respekt vor den Ehrengästen sehr wichtig. Alle Speisen werden in die Mitte des Tisches gestellt und alle versuchen die besten Stücke aus den Schüsseln zu ergattern, um sie als Zeichen der Wertschätzung dann doch an den Tischnachbarn oder dem Ehrengast abzugeben.

Beim essen spricht man

Von Martin Luther stammt der Ausspruch: „Warum rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmecket“. Der Chinese würde fragen: "Warum seid ihr so leise, schmeckt es Euch nicht?"

Schon in Kindertagen wird uns Deutschen beigebracht: „Beim Essen spricht man nicht“. Der chinesische Gastgeber dagegen wäre beleidigt, wenn es an seinem Tisch still wäre. Mit dem Geschirr klappern und sich dabei unterhalten zählt in China zum guten Benehmen.
Kind sein, muss in China herrlich sein - bei Tisch darf gesprochen werden und das sogar mit vollem Mund. Die Chinesen schmatzen und schlürfen beim Essen, als Zeichen, dass es ihnen schmeckt.

Du bist ein Geizkragen

An einer chinesischen Tafel nicht satt zu werden, ist eigentlich unmöglich. Falls doch mal eine Reisschüssel leer ist, bloß nicht nachfragen - dem Gastgeber signalisiert es, dass man Angst hätte, nicht satt zu werden und dass der Gast ihn für einen Geizkragen hält.

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