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Hochzeitsplanung: Die Trauung
Es ist Frühling und damit wieder Hochzeitssaison! Doch wer sich traut, muss sich zuvor Fragen über Fragen stellen. Kirchlicher Segen oder einfach nur Standesamt? Rauschende Party oder im kleinen Kreis? Was wird aus den Namen? Das Brautkleid von der Stange oder vom Designer? Welchen Treueschwur, welche Ringe, welche Gäste? Und das wichtigste: Wer bezahlt das ganze?
Standesamt und kirchlicher Segen
Am Standesamt führt kein Weg vorbei, wenn man in Deutschland den Bund fürs Leben schließen will. Der Gang zum Altar dagegen ist freiwillig, das vielen allerdings erst dann das Gefühl "richtig" verheiratet zu sein gibt. Auf alle Fälle prägt eine kirchliche Trauung den festlichen Rahmen der Hochzeitsfeier.
Je nach Zugehörigkeit kann sich das Brautpaar evangelisch oder katholisch trauen lassen. Die ökumenische Trauung ist der "goldenen Mittelweg". In jedem Fall müssen immer gewisse Dokumente vorgelegt werden.
Wichtig: Den gewünschten Hochzeitstag mit dem Standesbeamten und dem Pfarrer so früh wie möglich abstimmen. Denn gewisse Heiratstermine sind nun mal sehr begehrt. In der Regel wird ein Treffen vereinbart in dem Pfarrer und Brautpaar den genauen Ablauf der Trauung festlegen.
Wer nicht in einer Kirche aber dennoch katholisch, evangelisch oder ökumenisch heiraten will, kann die Zeremonie auch auf einem Berggipfel oder am Strand abhalten.
Das braucht ihr für eine kirchliche Trauung:
* Personalausweis
* Taufbescheinigung
* Konfirmationsbescheinigung
* Heiratsurkunde oder Aufgebotsbescheinigung vom Standesamt
* Zäsion/Dimissoriale zur Vorlage bei einem fremden Pfarrer, falls ihr nicht in eurer Heimatgemeinde heiraten wollt
Zeremonie nach Wunsch
Jeder hat seine Vorstellungen von seiner eigenen Hochzeits-Zeremonie. Die Planung beinhaltet den Trauspruch und zwar das Bibelwort, das der Pfarrer in seiner Ansprache erwähnt. Die Musik in der Kirche können entweder Lieder sien, die von den Gästen gesungen werden. Das Brautpaar kann aber auch Musiker, Sänger oder aber einen Kirchenchor engagieren.
Und auch der Blumenschmuck gehört zur Zeremonie dazu. Hier stellt sich die Frage ob das Schmücken der Kirche eine Gärtnerei übernimmt oder jemand aus der Familie des Brautpaars?
Und auch eine Generalprobe sollte nach Möglichkeit stattfinden, damit der Einmarsch in die Kirche einmal geprobt werden kann.
Freie Trauung
Wer nicht in der Kirche heiraten will, aber trotzdem eine Zeremonie abhalten möchte, der plant eine persönliche individuelle Trauung unter freiem Himmel.
Dies ist auch besonders interessant für gleichgeschlechtliche Paare, die ihre Liebe zueinander mit einer freien Trauzeremonie Ausdruck geben und ihre Verbindung besiegeln können.
Bei der freien Trauung ist man an keinen bestimmten Ort gebunden. Es bietet sich alledings an, die Trauzeremonie dort abzuhalten, wo im Anschluss die Hochzeitsfeier stattfinden wird. Bei schönem Wetter unter freiem Himmel auf einer Wiese oder am Ufer eines Sees, in einem Leuchtturm oder in einem Loft mit spektakulärem Blick auf die Skyline einer Großstadt - der Möglichkeiten einer freien Trauung sind vielfältig.
Tipp: Die Zeremonie in die Hände eines Profis legen wie zum Beispiel einem freien Theologen, die sich darauf spezialisiert haben. Diese Theologen arbeiten unabhängig von der Kirche und sind somit keine Pfarrer.
Und: Jeder freie Theologe hat sein eigenes Konzept. Denn neben den richtigen Worten, ist es wichtig eine entsprechenden Atmosphäre zu erzeugen mit der richtigen Musik und der Einbindung der Trauzeugen oder der Gäste damit die Zermonie zu einem einmaligen und zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
Wie hoch die Kosten für eine Freie Trauung sind, ist sehr unterschiedliche und hängt vom Angebot des Theologen ab. Ihr solltet aber mit Preisen ab ca. 500 Euro rechnen.