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Gepflegte Sommerhaare – So geht`s!

© 2009 Jupiterimages Die Sommermonate von Juli bis September bedeuten alles andere als eine Auszeit für unser Haar. Denn UV-Strahlen, Wind, Chlor und Salzwasser setzen ihnen ganz schön zu: Sie trocknen aus, der gesunde Glanz verliert sich, die Spitzen brechen und die Farbintensität lässt nach.

Wie ihr diesen Problemen vorbeugen könnt, verraten wir euch!

Chlorwasser meiden
Eine Verfärbung von blonden Haaren kann passieren, wenn das Chlorwasser Kupfer enthält. Kupfersalze werden in vielen Schwimmbädern und Pools zusätzlich zum Chlor gegen Algenbildung eingesetzt.
Blondgefärbtes aber auch naturblondes und graues Haar kann sich dadurch verfärben.
Tipp: Haare nach dem Baden immer sofort gründlich ausspülen. Oder beim Baden eine Badekappe tragen.

Conditioner benutzen
Sehr wichtig: Im Sommer solltet ihr immer einen Conditioner benutzen. Er enthält wertvolle Nährstoffe und hilft, trockenes Haar besser zu bändigen.
Leave-in-Spray eignen sich bestens für zwischendurch - einfach mehrmals am Tag aufsprühen.

Haarbruch vermeiden
Zöpfe sind praktisch - vor allem an Bad-Hair-Days. Doch: Durch den mechanischen Zug, der bei einem Zopf auf das Haar wirkt, kann Haarausfall begünstigt werden.

Besonders harte Gummibänder können leicht Haare brechen lassen. Und: Nie Haare im nassen Zustand zum Zopf binden. Denn Haare sind im nassen Zustand besonders empfindlich.

Lauwarm waschen
Haare niemals mit heißem Wasser waschen, weil die Schuppenschicht dadurch zu stark aufquillt. Das führt zu strohigem Haar. Besser: Lauwarmes bis kaltes Wasser verwenden.

Vor Sonne schützen
Den sichersten Schutz vor zu viel Sonne für Haare und Kopfhaut bieten Hüte, Tücher und Turbane!

Schutzschild
Spezielle Sonnenschutzprodukte sind im Sommer auch für das Haar ein Muss! Denn genau wie unsere Haut müssen auch unsere Haare, vor allem wenn sie coloriert oder trocken sind, vor UV-Strahlen und freien Radikalen geschützt werden.

Denn starke UV-Strahlung trocknet das Haar nicht nur aus, sondern zerstört auch dessen Farbpigmente und macht es kraftlos und stumpf. Übrigens: Das gilt natürlich auch für das Solarium!

Bändigen
Gerade im Urlaub sind Haare oft schwer zu bändigen. Um zu vermeiden, dass sie sich bei hoher Luftfeuchtigkeit kräuseln, sollten sie mit viel Feuchtigkeit versorgt werden.

Auch feines Haar profitiert von reichlich Feuchtigkeit: So nimmt die statische Aufladung ab und fliegende Haare liegen wieder an.

Regelmäßig nachschneiden
Der Mythos häufiges Nachschneiden lässt Haare dicker werden stimmt zwar nicht. Doch wer regelmäßig die Spitzen schneiden lässt macht seine Haare weniger anfällig für Spliss, und sie sehen voller aus.

Glätteisen und Föhn
Lasst die Haare an den heißen Tagen möglichst häufig an der Luft trocknen, Föhnen entzieht ihnen übermäßig Feuchtigkeit.

Wenn es aber schnell gehen muss, lässt sich der Föhn nicht vermeiden. Das ist nicht immer ein Grund zur Sorge. Wichtig: Föhn mit etwa 20 cm entfernt halten. Außerdem immer - sowie beim Föhnen und Glätten - Produkte verwenden, die das Haar mit Feuchtigkeit versorgen.

Wenn sich dann beim Glätten Dampf bildet, steckt dahinter nur das Wasser, das im Stylingprodukt enthalten ist.
Haare sollten vor dem Glätten immer ganz trocken sein, nur dann ist die Schuppenschicht geschlossen und resistent gegen Hitze.

Haarewaschen
Tägliches Haarewaschen kann zu übermäßiger Talgproduktion führen. Wer zu fettigen Haaren neigt und auf eine tägliche Wäsche nicht verzichten will, der sollte möglichst ein sehr mildes Shampoo benutzen. Ein kirschgroßer Klecks vom Shampoo ist dabei übrigens völlig ausreichend.



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