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Generation Praktikum Reloaded

Schwierig ist es aber weiterhin in der Medienbranche. Für Geistes- und Sozialwissenschaftler ist es weiterhin nicht einfach über das Gehalt zu verhandeln, wenn sie nicht genügend praktische Erfahrung vorweisen können.

Die Praktikanten werden immer selbstbewusster und machen auf sich aufmerksam, wenn sie glauben ausgebeutet zu werden. Wer unzufrieden in einem Unternehmen ist und sich ungerecht behandelt fühlt, sollte sich nicht scheuen das Praktikum frühzeitig abzubrechen.

Jahre lang haben Praktikanten schlechte bis gar keine Bezahlung über sich ergehen lassen, haben Kaffee gekocht, haben den Anzug für den Chef aus der Reinigung geholt und Botengänge gemacht, obwohl sie eigentlich etwas über ihren zukünftiges Job lernen wollten.

Viele erhoffen sich von einem Praktikum direkt in eine Festanstellung zu gelangen, doch die Realität zeigt, dass lediglich 22 Prozent einen festen Arbeitsplatz bekommen und bei nur elf Prozent ist die Stelle unbefristet. Für alle anderen heißt es wohlmöglich: Der nächste Praktikumsplatz wartet schon.

Wer aber ein Praktikum an das nächste reiht und auch nach einem abgeschlossenem Studium ein Praktikantendasein fristet, macht damit im Lebenslauf keine gute Figur.

Potenzielle Arbeitgeber suchen selbstbewusste Kandidaten, die wissen was sie wert sind. Mehr als drei Praktika während des Studiums sollten es nicht sein.

Der Anfang ist getan, wir hoffen, dass sich die Verhältnisse für Praktikanten weiterhin verbessern werden und sind gespannt, was die nächste Generation beschäftigen wird.

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