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Die Highlights der Prêt-à-porter Schauen in Paris
Von Mailand geht es ab nach Paris zu den Prêt-à-porter Schauen der Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2011, die vom 28.September bis 6.Oktober stattfinden. Auch diesmal sind die Prêt-à-porter Schauen in Paris wieder der Höhepunkt und krönende Abschluss der Saison.
Paris ist nach wie vor die Modehauptstadt schlecht hin und so ist auch der Andrang bei dieser Fashion Week wieder riesig. Modeblogger, Fotografen, Einkäufer und Redakteure tummeln sich im Jardin des Tuileries wo außerdem ein riesiger Paparazzo Alarm herrscht - auf der Suche nach coolen Looks und Stars wie Rachel Bilson. Dabei darf natürlich nicht das Wichtigste - die neuen Kollektionen der Designer - zu kurz kommen.
Hier sind die Highlights der Prêt-à-porter Schauen in Paris in der Übersicht:
Dries van Noten
Der belgische Designer Dries van Noten machten den Anfang. Er hat sich für seine aktuelle Kollektion von den Bildern des 1984 verstorbenen Malers Jef Verheyen inspirieren lassen. Jef Verheyen gilt als einer der wichtigsten belgischen Künstler des 20. Jahrhunderts und ist für seine Auseinandersetzung mit den Phänomenen Licht und Farbe bekannt.
So setzte van Noten das gewählte Thema durch Farbverläufe und mit Pailletten besetzte Materialien um, die das Licht reflektierten. Genau das sorgte für reizvolle Kontraste zu schlichten Schnitten und festen Stoffen.
Manish Arora
Der indische Designers Manish Arora schafft es mit seinen außergewöhnlichen Kreationen immer wieder sich in den Köpfen des modebewussten Publikums festzusetzen. Mit aufwändig bestickten Kleidungsstücken, ausgefallenen Silhouetten, glitzernden Accessoires, funkelnde Schuhe und farbenfrohen Stoffen konnte er mit seiner Kollektion überzeugen genauso wie mit seiner Musikauswahl. Dafür kam ein Live-Act zum Einsatz, der bekannte Melodien wie Paint it Black von den Stones neu interpretierte und brachte das Publikum zum Staunen.
Jean Paul Gaultier
Jean Paul Gaultier überraschte gleich zu Anfang seiner Schau: "Gossip“-Sängerin Beth Ditto eröffnete die Show in einem sexy Cut-Out-Kleid im lässigen Bondage-Look. Danach folgten weitere Big-Size-Models. Alle Models trugen Perücken, die an die Frisur von US-Rocksängerin Joan Jetts erinnerten. Ihre Songs begleiteten auch die Show. Und auch Beth Ditto trug zur musikalischen Stimmung mit einer a-cappella-Einlage dazu bei.
Mit einer Rock’n’Roll-Attitüde wurde Tights mit Spitze und Netzoptik zu Dr. Martens kombiniert und es wurde viel Leder und Denim gezeigt. Daneben zeigte Jean Paul Gaultier Overalls - sportlich mit Streifen oder elegant aus Seide, Shorts, voluminöse Minis, wilde Muster, Transparenz und metallene Korsagen und Schmuck.
Vivienne Westwood
Die Hauptaussage der Frühjahr/Sommer 2011 Kollektion von Vivienne Westwoods Kollektion war: "Rettet die Erde“. Und darum ging es auch in ihrer Kollektion. Zur Erföffnung der Schau zeigte sie eine burgunderfarbene Robe - ein Mix aus Renaissance und Grunge. Es folgten sehr tragbare Entwürfe, darunter ein dunkles Kleid, dessen wunderschöner Print an ein Aquarell erinnerte. Hinzu gesellte sich ein schicken Kurzblazer zur Hose im extravaganten Boyfriend-Schnitt, einen karierten XL-Trench und ein Kostüm im Leo-Look. Ihre Kreationen werden wir im nächsten Sommer garantiert auf den Straßen sehen.
Nina Ricci
Peter Copping - Artistic Director von Nina Ricci - hat sich für seine Frühjahr/Sommer-Kollektion 2011 hat sich von den ehemaligen Künstler-Kooperationen inspirieren lassen. Arbeiten des französischen Illustrators Christian Bérard waren Vorlage für die Farbpalette aus Rosé und Pink, Werke von Marc Lalique führten Peter Copping zu sommerlichen Blütenprints. Gezeigt wurden zarte Chiffonkleider und transparente Blusen, feminine Spitzenröcke und üppige Volantkleider. Dazu gab es explosive Farbkombinationen aus leuchtendem Pink und strahlendem Gelb.