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Der Star-Designer Alexander McQueen ist tot

Alexander McQueen © Kleinezeitung.atDer Brite Alexander McQueen galt als einer der erfolgreichsten Modeschöpfer der Branche. Vergangene Woche wurde der 40-Jährige ist in seiner Londoner Wohnung tot aufgefunden worden.

Die Umstände seines Ablebens sind bisher noch nicht ganz geklärt. Wie die britische "Times" berichtet, soll sich der Modeschöpfer das Leben genommen haben.

Eine enge Freundin McQueens, die Stilikone und Publizistin Isabella Blow, die als seine Entdeckerin galt, hatte vor drei Jahren Selbstmord begangen. Das hat McQueen nie überwunden.

Und auch der Tod seiner geliebten Mutter vor kurzem setzt ihm schwer zu. Die Nachricht von ihrem Tod hatte McQueen der Welt per Twitter mitgeteilt, es sei "schwer, ohne sie zurechtzukommen."

Für den Designer war seine Mutter alles im Leben. Joyce McQueen unterrichtete als Sozialkundelehrerin, ihr Ehemann Ronald fuhr Taxi. Sechs Geschwister hatt Alexander, die durchgebracht werden musste. Alexander war das jüngste, mit einer Vorliebe für Mode und er war schwul.

Über seine Sexualität sagte McQueen einst: „Ich war mir, was mich und meine Sexualität betrifft, sicher. Ich muss nichts verstecken. Ich ging aus der Gebärmutter meiner Mutter direkt zur Schwulen-Parade.“

Doch Mutter Joyce kämpfte um seine Akzeptanz und ermutigte ihn eine Lehre als Schneider zu beginnen.

Alexander landete bei den vornehmen Schneidern Anderson & Sheppard in der exklusiven Shopping-Straße Savile Row in London.

Er lernte in Mailand bei Romeo Gigli die Kunst des Zuschneidens; er machte am Central St. Martins College of Art und Design in London seinen Master; er erfand die Bumster, die Hose unterhalb der Hüfte.

Seine Karriere als Designer begann.

1997 wurde er als Nachfolger von John Galliano zum Designer für die Haute Couture des Modehauses Givenchy bestellt. Ab 2001 arbeitete er für die Gucci Group des französischen Luxusgüterkonzerns PPR. , bis er sich mehr auf sein eigenes Label konzentrierte.

Er wurde vier Mal mit dem CFDA Award ausgezeichnet und galt als einer der Kreativsten der Branche.

Seit 2006 entwarf Alexander McQueen Kostüme und Outfits für Lady Gaga. Seine Outfits wurden unter anderem im Lady-Gaga-Musikvideo zu Bad Romance (Album The Fame Monster, November 2009) eingesetzt.

Und er schockte die Modewelt immer wieder mit Laufsteginszenierungen wie „Highland Rape“, bei denen er Models in zerrissenen, blutverschmierten Kleidern über den Catwalk schickte. Er setzte ein Skelett in die erste Zuschauerreihe und ließ ein beinamputiertes Model auf Prothesen flanieren.

Eine seiner Kollektionen sollte in diesen Tagen auf der New Yorker Fashionweek gezeigt werden. Die Modenschau wurde abgesagt.

In einer Woche beginnt in London die Modewoche. Auch sie wird ohne ihren größten Star stattfinden. Am 9. März sollte er in Paris seine Prêt-à-Porter-Damenkollektion vorstellen.



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