Die gute alte Wollmütze hat ab sofort ausgedient und kann guten Gewissens tief in unserem Kleiderschrank verstaut werden. Denn: Russische Mützen feiern ihr Comeback und sind in diesem Winter voll angesagt!
Das Beste: Die berühmten Uschankas halten selbst bei eiskalten Temperaturen richtig warm und stehen uns einfach perfekt!
Die Mütze setzt sich aus den Wörtern Ohren und Mütze zusammen und verweist auf die am Rand und Stirn befindlichen Klappen, die optional je nach Kälteempfinden eingesetzt werden können.
Übrigens: Die Bezeichnung Uschanka weist auf die Möglichkeit hin, die am Mützenrand eingenähten, nach oben aufgeschlagenen angebrachte Klappen bei großer Kälte zum Schutz von Ohren und Nacken und eventuell auch der Stirn herunter zu klappen.
Das Vorbild für die Uschanka wurde in den 30ern beim finnischen Militär eingeführt, hat sich aber nach 1941 als russische Militärmütze verbreitet.
Uschankas werden in der Regel aus Pelz gearbeitet, vom preiswerten Kaninchenfell, über Schaf, Bisam und Fuchs bis hin zum hochwertigen Nerz oder sogar Zobelfell. Aber auch Kunstpelz, Leder, Kunstleder, Wollfilz sowie Cord finden ihren Einsatz.
Heruntergeschlagen liege die Uschanka dann wärmend am Kopf an, Bänder aus Stoff oder Leder, Klettverschlüsse erlauben die Klappen unter dem Kinn oder auf dem Mützendach zu verbinden.
Ein kuschelweicher Kunstpelzbesatz im Farbverlauf hinterlässt raschelnde Wärme am Ohr. Innovativ an der Seeberger-Fellmütze ist der kurze Visor, der auch im tiefsten Schneetreiben sehenswert bleibt. Um 80 Euro. Zu bestellen auf hut-shopping.de
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