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Die Highlights der 51. Grammys in Los Angeles

Profitables Duo: Krauss und Plant räumen bei den Grammys ab. © Albert L. Ortega / PR PhotosDie Abräumer des Abends waren der ehemalige Led-Zeppelin-Sänger Robert Plant und Alison Krauss, Jennifers Hudsons tränenreiche Dankesrede berührte und Rihanna erschien aufgrund eines Handgemenges mit ihrem Freund Chris Brown erst gar nicht.

Ganze fünf Trophäen räumten Robert Plant und Alison Krauss bei der gestrigen Grammy-Verleihung ab. Damit gehörten sie ohne Zweifel zu den absoluten Gewinnern des Abends.

Plant und Krauss bekamen das goldene Grammophon verliehen in der Kategorie Album des Jahres, Aufnahme des Jahres, für die beste Pop Zusammenarbeit, die beste Country Zusammenarbeit und das beste zeitgenössische Folk/Americana Album.

Doch auch ein Deutscher konnte sich bei den 51. Awards freuen: Hans Zimmer und sein Kollege James Newton wurden mit dem Grammy für das beste Soundtrack Album geehrt. Sie hatten die Filmmusik zu dem Batman Film The Dark Knight komponiert.

Direkt nach den Abräumern des Abends, Plant und Krauss, platzierte sich Lil Wayne. Der Rapper hatte im Vorfeld die meisten Nominierungen erfahren, konnte dann aber doch nur drei goldene Grammophone mit nach Hause nehmen. Auch hatte er Anteil an der Auszeichnung beste Rap-Performance einer Gruppe, für Swagga Like Us mit Jay-Z, T.I. und Kanye West.

Den zweiten Platz teilte sich Lil Wayne mit Coldplay, die britische Band wurde für den besten Song des Jahres, das beste Rockalbum und die beste Pop-Performance einer Gruppe ausgezeichnet. Zwei Grammys durften jeweils Metallica, Al Green, Daft, Punk und Brad Paisley einstecken.

Sonderpreise der Musik gingen an Neil Diamond, die Four Tops, Dean Martin und den Musikmogul Clive Davis.

Auch die Bühne platzte regelrecht vor Prominenz, mehr hochkaratige Musiker hatte es an einem Abend der Grammys noch nicht gegeben, auf der Bühne im Staples Center in Los Angeles rockten und rappten sie was die Lautsprecher hergaben.

U2 eröffneten den Abend mit ihrem brandneuen Song Get On Your Boots. Weiter wurde das Publikum aufgeheizt von der Darbietung der – wiederauferstandenen – Jennifer Hudson. Sie performte einen Song von Diane Warrens, You Pulled Me Through, stilecht mit einem Gospelchor.

Anschließend wurde es zuckersüß mit dem Teeniestar Miley Cyrus, im Duett mit Taylor Swift, gemeinsam trällerten sie seinen Hit 15. Es nahm kein Ende mit den spektakulären Duetts, denn Stevie Wonder gab sich die Ehre und sang mit den Jonas Brothers. Coldplay taten sich mit Rapper Jay-Z zusammen.

Rihanna und Chris Brown, tauchten unerwarteterweise gar nicht erst auf und hatten sehr kurzfristig ihren gemeinsamen Auftritt abgesagt. Es gibt Berichte, die bestätigen, dass es zwischen beiden zu einem ernsten Handgemenge gekommen sei. Rihanna sei verletzt auf einer Polizeiwache erschienen, um Anzeige zu erstatten.

Und auch Jennifer Hudsons Auftritt war einmalig. In ihrer Dankesrede, sie bekam ihren ersten Grammy für ihr Debütalbum, dankte ihren drei verstorbenen Familienmitgliedern, die im vergangenen Jahr umgebracht wurden.

Die Sängerin hatte sich nach den Morden an ihrer Mutter, ihrem Bruder und ihrem Neffen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

"Ich möchte zuallererst Gott danken, der mich durchgeleitet hat. Ich möchte meiner Familie danken, jenen im Himmel und jenen, die heute hier sind. (Meinem Verlobten) David (Otunga), der mit mir heute Abend hier ist. Meinen Schwestern, die hier sind. Ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Allen, danke euch allen, danke."



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