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1:0 für die Liebe: WM-Spaß ohne Verhütungssorgen
Seit dem 11. Juni ist es wieder so weit: Die weltbesten Fußballmannschaften kämpfen in Südafrika um den begehrten Pokal. Viele von uns sind im Fußballfieber und freuen sich auf die Fortsetzung des WM-Sommermärchens von 2006 - mit Public Viewing, Fanmeilen und Autokorsos durch die Innenstädte. Und auch bei dieser WM wollen wir gemeinsam mit Freunden und Familie mitfiebern und ausgelassen jedes Tor und jeden Sieg feiern.
Damit die Fußballeuphorie und die Feierlaune nicht durch lästige Gedanken an die Verhütung beeinträchtigt werden, bieten sich nicht täglich anzuwendende Verhütungsmethoden wie zum Beispiel Verhütungspflaster, Verhütungsring oder auch Verhütungsspritze an.
Einige Verhütungsmethoden im Vergleich
Ein Beispiel für eine nicht täglich anzuwendende Verhütung ist das Hormonpflaster. Es gibt über einen längeren Zeitraum Hormone ab, die über die Haut aufgenommen werden. Die Wirkung hält sieben Tage lang an, so dass die Anwenderin erst nach einer Woche das Pflaster wechseln muss. Nach drei Wochen folgt eine einwöchige Pause, in der es zur Blutung kommt.
Auch der Verhütungsring ist eine sehr einfache Verhütungsmethode, die nur einmal im Monat angewendet werden muss. Dabei wird der dünne, flexible und transparente Ring für drei Wochen wie ein Tampon eingeführt. Von hier aus werden kontinuierlich niedrige Dosen von Hormonen abgegeben. Danach wird der Ring für eine Woche entfernt und dann ein neuer eingesetzt. Die empfängnisverhütende Wirkung ist vergleichbar mit der Anti-Baby-Pille und der Verhütungsring ist ebenso gut verträglich. Er ist derzeit – bezogen auf den Östrogengehalt – das am niedrigsten dosierte kombinierte hormonelle Verhütungsmittel auf dem deutschen Markt.
Auch wird mit dem Verhütungsring die empfängnisverhütende Wirkung bei Magen-Darm-Problemen wie Erbrechen und Durchfall nicht beeinträchtigt.
Einen Verhütungszeitraum über ein Vierteljahr deckt die 3-Monats-Spritze ab. Bei dieser Verhütungsmethode wird durch Einspritzen von Gestagen in den Gesäßmuskel oder unter die Haut ein Depot gebildet, das drei Monate lang kontinuierlich das Hormon freisetzt. Bei der 3-Monats-Spritze müssen Sie zwar nicht täglich an Verhütung denken, aber es ist auch nicht möglich, das Präparat bei etwaigen Nebenwirkungen sofort abzusetzen, da das Depot eben erst nach drei Monaten abgebaut ist. Nach dem Absetzen kann es mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern, bis wieder ein Eisprung und ein regelmäßiger Zyklus stattfindet. Für Frauen, die nur vorübergehend verhüten wollen und danach schnell schwanger werden wollen, ist die 3-Monats-Spritze daher nicht die Methode der ersten Wahl.
Bei allen genannten Verhütungsmethoden sollte nicht vergessen werden, dass diese nicht vor AIDS und Geschlechtskrankheiten schützen. Hiervor schützt nur ein Kondom.
ForHer sagt: Lasst euren Emotionen zur WM 2010 freien Lauf, teilt die Freude über ein Tor und lebt eure Lust auf Liebe und Sex aus. Dabei jedoch nicht das Thema Verhütung vergessen.
Weitere Informationen zum Thema Liebe, Sexualität und Verhütung unter www.femaleaffairs.de.