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Mit Flip-Flops zur Arbeit: Dresscode beim Job
In kurzer Hose ins Büro? Im Minirock zum Meeting? Die heißen Temperaturen in diesem Sommer haben in ganz Deutschland für luftigere und knappere Outfits am Arbeitsplatz gesorgt. Doch was sagt der Chef dazu? Sollte man sich auch bei Temperaturen jenseits 30 Grad an den Dresscode am Arbeitsplatz halten?
Natürlich sollte man auch im Sommer auf ein stilsicheres Auftreten im Job achten, doch darf die Kleidung den Temperaturen angepasst werden: Ein luftiges Kleid ist für Frauen in der Regel völlig in Ordnung – nur in konservativen Unternehmen sollte die Strumpfhose an bleiben.
Die meisten Arbeitgeber haben auch kein Problem mit nackten Armen oder freier Sicht aufs Knie. Jedoch sollte dann der Rocksaum nie höher als eine Handbreit übers Knie rutschen. Für den Ausschnitt gilt: Wer sich unsicher ist, ob er zu tief ist, sollte Freunde fragen.
Fakt ist, dass Arbeitgeber von ihren Angestellten verlangen können, sich angemessen zu kleiden, wenn dies für die Arbeit erforderlich: beispielsweise in Banken, Versicherungen und generell Unternehmen mit Kundenkontakt, wo ein seriöses Auftreten oberste Pflicht ist. Allerdings hat da jede Branche ihre eigenen Regelungen und Dresscodes, so dass sich schwer ein pauschaler Dresscode für den Arbeitsplatz festlegen lässt.
Sommer, Sonne, Hitzewelle
Schön und gut, was bei hochsommerlichen Temperaturen im Büro angesagt ist, mag man sich denken – schließlich ist es heiß und eigentlich will man lieber an den See. Der Frage, ob Flip-Flops am Arbeitsplatz eigentlich gesellschaftsfähig sind, ist die Hotelmarke CrownePlaza Hotels & Resorts einmal nachgegangen und hat Berufstätige im mittleren und höheren Einkommensbereich zum Thema Flip-Flops am Arbeitsplatz befragt.
Erstaunlicherweise dürfen bereits 45 Prozent der Befragten bereits mit Flip-Flops zur Arbeit kommen. Allerdings verzichten Zweidrittel darauf, weil sie es als nicht angemessen empfinden. Nur etwa neun Prozent trägt Flip-Flops lieber als den vom Chef vorgeschriebenen Business-Look. Immerhin hält ein Fünftel der Umfrageteilnehmer die modischen Riemchensohlen für absolut gesellschaftsfähig und hat nichts gegen die Fußfreiheit im Job einzuwenden.
Mit Flip-Flops zur Arbeit
Dies überträgt sich auch auf traditionell Flip-Flop-freie Zonen wie ein Viersterne-Business-Hotel: Mehr als 18 Prozent der Befragten können sich das Rezeptionspersonal an warmen Tagen durchaus mal in Flip-Flops vorstellen. Ähnliche Zustimmung erhalten die Verwaltungsabteilungen wie Reservierungs- und Personalabteilung. Andere Hotelrepräsentanten wie den Hoteldirektor oder den Concierge sehen dagegen nur 6 bzw. 5 Prozent gern im zehenfreien Sommerlook.
Freiheit für die Füße
Wer bestimmt, ob die bequemen Trendsetter am Arbeitsplatz tragfähig sind? In der Regel gibt der Chef den Dresscode vor. Mit ein bisschen Glück ist er offen für gute Argumente – wie Alexander Schreiter, Hoteldirektor des Crowne Plaza Hamburg. Als Leiter eines der wichtigsten Business-Hotels der Hansestadt und Vorgesetzter von 82 Angestellten kann er sich im Einzelfall vorstellen, mal ein Auge zuzudrücken:
„In einem so service-orientierten Hotel wie unserem sind Flip-Flops eigentlich ein Tabu. An extrem heißen Sommertagen dürfen unsere Mitarbeiter nach vorheriger Absprache aber ihre Flip-Flops mitbringen und zeitweise tragen. Es gibt immer Momente, in denen der Gästeverkehr gering ist. Dann stört es kaum und die Arbeit macht – trotz des schönen Wetters – mehr Spaß!“
Das Beste: Das Crowne Plaza Hamburg verlost zusammen mit ForHer.de einen Gutschein im Gegenwert von 250 Euro für zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück für zwei Personen in der Hansestadt.
Postet einfach ins Kommentarfeld, was ihr von Flips-Flops bei der Arbeit haltet.
Weitere Informationen zu den CrownePlaza Hotels & Resorts gibt es unter: www.crowneplaza.de
Fotos: © Crowne Plaza Hotels & Resorts
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