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Krampfadern – nicht immer ein Problem des Alters

Regelmäßige Bewegung ist gut für die Venen © Photos.comIn Deutschland leiden jede zweite Frau und jeder vierte Mann an Krampfadern. Jeder achte Erwachsene hat sogar fortgeschrittene Venenprobleme. Und:1,2 Millionen Mensch haben ein so genanntes "offenes Bein"!

Aber auch junge Menschen sind davon betroffen. Denn kranke Venen sind keine reine Alterserscheinung.

Bei Ultraschall-Doppler-Untersuchungen ist festgestellt worden, dass viele der Zwölf- bis Vierzehnjährigen eine beginnende Venenschwäche aufweisen. Bei den sechzehn- bis achtzehnjährigen Jugendlichen ist die Zahl der Betroffenen sogar noch höher.

Mangelnde Bewegung aber auch Vererbung lässt das Bindegewebe in den Beinen erschlaffen. Übergewicht, Rauchen und hormonelle Änderungen (wie die Pille) begünstigen zusätzlich die Entstehung von Venenproblemen wie Krampfadern.

Hinzu kommt, dass die Jugendlichen heute früher ausgereift und damit schneller körperlich erwachsen sind - mit allen Begleiterscheinungen.

Was genau sind Krampfadern?
Krampfadern sind erweiterte, vergrößerte oberflächliche Venen, die meist mehr oder weniger als geschlängelt verlaufende bläuliche Stränge unmittelbar unter der Haut zu sehen und zu tasten sind.

Wie entstehen Krampfadern?
In ca. 70 Prozent der Fälle entstehen krampfadern durch eine angeborene Schwäche des Bindegewebes. Denn ein schwaches Bindegewebe führt dazu, dass die Venen "aussacken", die Klappen können nicht mehr richtig schließen, es kommt zu Stauung und "Ausleiern" der Venenwand.

Da weibliche Hormone, besonders Östrogene, das Bindegewebe weicher und wasserhaltiger machen, sind Frauen öfters von Krampfaderleiden betroffen als Männer.

Die Bindegewebeschwäche verstärkt sich bei vielen jungen Mädchen noch durch die Einnahme hormonhaltiger Verhütungsmittel wie der Pille.

Aber auch Schwangerschaften können die Entstehung von Krampfadern begünstigen. Etwa 30 Prozent aller Schwangeren leiden beim ersten, ca. 50 Prozent beim zweiten Kind unter Venenbeschwerden, auch wenn sich diese oftmals nach der Geburt wieder zurückbilden.

Die Ursache hierfür liegt im grossen Druck, den die Gebärmutter dann im kleinen Becken und Bauchraum ausübt und mit dem sie auf die grossen Blutgefässe drückt, so dass der venöse Abfluss aus dem Bein erschwert ist.

Aber nicht nur Schwangerschaften, sondern auch andere Faktoren, die den Druck im Bauchraum erhöhen, können die Bildung von Krampfadern begünstigen. In erster Linie zählt hierzu das Übergewicht, bei dem im Bauch vermehrt Fettgewebe “drückt”.

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