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Jeremy Renner: Keine Lust auf Geheimniskrämerei
Jeremy Renner (41) stöhnte über die Art und Weise, wie er mit dem Drehbuch von 'Das Bourne Vermächtnis' umgehen musste.
Der Schauspieler ('Tödliches Kommando - The Hurt Locker') tritt bei dem Action-Knaller in die Fußstapfen von Matt Damon (41, 'Good Will Hunting'). Bevor er die Rolle annahm, durfte der Star nur einen Blick auf das Drehbuch erhaschen: "Das Drehbuch wurde um Mitternacht mit dem Hubschrauber gebracht und ich durfte zwei Stunden darin lesen, bevor sie es wieder zurückgeflogen haben. Ich bin ein langsamer Leser, deshalb fühlte ich mich ganz schön unter Druck gesetzt", beklagte sich Jeremy Renner im Interview mit der australischen Radiosendung 'Kyle and Jackie O Show'. "Ich musste da wirklich hetzen. Was hätten sie denn damit gemacht, es in meinen Händen in Flammen aufgehen lassen oder so?"
Auch wenn der Amerikaner sich durch dieses Erlebnis gestresst fühle, sieht er ein, dass man solche Vorkehrungen treffen muss. "Wir sind jetzt in einem Zeitalter, wo nichts mehr heilig oder privat ist. Es geht so weit, dass die Leute nicht mehr ins Kino gehen wollen, wenn sie nicht vorher das Ende wissen - warum muss man es für andere verderben? Vor allem bei der 'Bourne'-Reihe, die eine große Fangemeinde hat."
Der Hollywoodstar ist deshalb auch sehr vorsichtig mit seinen Drehbüchern. Es soll ihm nicht das Gleiche passieren wie Samuel L. Jackson (63, 'Pulp Fiction'): "Samuel L. Jackson hat sein Drehbuch für 'Marvels The Avengers' auf dem Kopierer liegen lassen. Er war total sauer auf sich, ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist. Man will nicht derjenige sein, durch den die Geschichte des Films verraten wird. Das ist eine ernste Sache."
Renner hat bisher in einigen hochkarätigen Produktionen mitgespielt, aber er scheut sich davor, einen Favoriten zu nennen: "Mein Lieblingsfilm ? das ist schwer zu sagen. Das wäre so, als ob man einen Vater nach seinem Lieblingskind fragen würde", wehrte Jeremy Renner ab. © Cover Media
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